Glossar

Einige wichtige Begriffe im Kung Fu To´A

To´A

bedeutet „komm mit“… außerdem ist das Wort ein Gruß und eine Respekbezeugung an die Mittrainierrenden. Vertauscht man die Buchstaben ergibt das Wort „Tao“ (chin., auch „Dao“ oder japanisch „Do“) Das ist ein interessantes Wortspiel…

Kung Fu Ka

diejenigen, die Kung Fu üben

Kami-Se-May

heißt „Kuss des Himmels“ damit ist unsere energetische Körperachse gemeint – die Energie tritt aus dem Universum an unserer Kopfspitze (Fontanelle) in unseren Körper ein und am Steißbein, zum Erdmittelpunkt hin wieder aus. Sie spielt im Bewegungsprinziep der Kampfkunst eine wichtige Rolle und wir versuchen bei jeder unserer Bewegungen, diese Achse zu berücksichtigen und sie nie zu verlassen. Wenn der/die Meister/in diese Anweisung ausspricht, nehmen die Kungfu-Ka die dazu gehörige Grundstellung ein und sprechen ein „To´A“ aus.

Zan-Se-Se-Ro

Der Name einer Bewegung des Kung Fu To´A mit der das Grundschultraining oder die 1. Form angesagt wird. Hierbei wird die linke Hand gestreckt mit den Fingern nach oben zeigend als offener Block vorgestreckt während die gestreckte rechte Hand mit den fingerspitzen nach vorne weisend zur Kehle sticht

Hamrah

(persisch: Mitreisende(r)) Die Kungfu-Ka nennen sich gegenseitig Hamrah, weil sie sich als WeggefährtInnen verstehen.

Kimeh

mit dem Kimeh bereitet man sich mit dem ganzen Körper auf einen Schlag vor oder man setzt damit zusätzliche Energie frei. Hierfür werden die Muskeln des Körpers angespannt, um den Körper damit fest zu machen und mit einem Schlüsselwort oder -laut (z.B. „Hais“) wird alle Luft ausgeatmet.

Dantian (chin.) Tanden (jap.) Hara (zenbuddh.) Zinnoberfeld (deutsch)

Energiezentrum in der Mitte des Körpers ( 3 Finger breit unter dem Bauchnabel und 3 Finger breit in den Körper hinein), von dem alle geistige und körperliche Kraft ausgeht.

Zenay

Meditationssitz: die Beine werden gekreuzt (Kreuzsitzt, Schneidersitz), wobei die Fußgelenke übereinander oder hintereinander liegen können. Die Hände ruhen als lockere Fäuste auf den Knien. Der Rücken ist gerade. Die Kopfspitze wird zur Decke gestreckt, das Kinn dabei ein wenig zum Hals genommen. Das Tanden/Dan Tien (Bauchnabel) wird ein wenig nach unten gerichtet.

Kan-Gay

bedeutet „aufstehen“, dieses Wort wird bei der Gürtelzeremonie benutzt

Jin Jay

bedeutet „senken“ und wird bei der Gürtelzeremonie benutzt

Kun-De-Ray

bedeutet “ frei „, im Sinne von: „der angeleitete Unterricht ist beendet“

Bato Kungfu Ka Zenay

Anweisung des/r Meister/in, eine Technik zu zeigen oder zu berichtigen: es bedeutet: „Kungfu-Ka, bildet einen Kreis und setzt euch in den Zenay“

O-Si-Ma

(der, der das Licht kennt) steht für „Selbsterkenntnis“. Gemeint ist der Simorgh (persisch: 30 Vögel) aus der Sufigeschichte „Vogelgespräche“ von Fariduddin Attar, der am Ende seiner beschwerlichen Reise durch 7 Täler auf dem höchsten Gipfel sich selbst erkennt. Es wird zum Abschluss des Gürtel-anlegens ausgesprochen, um das eigene Lebensziel zu verbalisieren.

Mao

AngreiferIn bei abgesprochenen Kampftechniken

Uma

VerteidigerIn bei abgesprochenen Kampftechniken

Ma-Ya-Na

bedeutet: „du & ich“ und ist die Anweisung für den Start eines Übungskampfes (Mayena ist auch der Name der 5. Form)

Rahdan

LehrerIn

Bayrume

MeisterIn

Yurume

GroßmeisterIn

Qi (griech.) Chi (chin.) Ki (jap.) Prana (Sanskrit)

Lebensenergie

O-Tay-Mi

Kampfplatz, bestehend aus einem weißen inneren und einem roten äußeren Kreis

Sufismus – Weg des Herzenes –

1. transreligiöse, mystische Lehre und Lebensweise, die sich durch die gesamte Menschheitsgeschichte zieht.
2. Mystik des Islam